Knigge TrainingDass gutes Betragen notwendig für ein gelungenes Miteinander und Zusammenleben ist oder dieses zumindest erheblich erleichtert, erlebten die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen der Grüterschule praktisch hautnah in einem „Knigge-Training“ in Mettingen. Unterhalt- und einfühlsam sowie sehr anschaulich führten die Trainerinnen für Kommunikation und Businessetikette Frau Edith Plegge und Frau Ricarda Freifrau von Diepenbroick-Grüter die Abschlussstufe durch das dreistündige Programm und brachten den Oberstufenschülern getreu ihres Firmennamens Stilgenau angemessene allgemeine Umgangsformen nahe. Mit Interesse verfolgten die Jugendlichen die Ausführungen der „Kniggeexpertinnen“ zu einzuhaltenden Distanzzonen, unbewussten Körpersignalen, dem oftmals entscheidenden ersten Eindruck, grundlegenden Verhaltensweisen in der Berufswelt und der Bedeutung von Tisch- und Essmanieren und beteiligten sich nahezu ausnahmslos mit Spaß, Ernsthaftigkeit und erkennbarer gegenseitiger Wertschätzung an den dazugehörigen Praxisphasen. „Benimm ist eben immer in“!

 

 

Auch in diesem Jahr hat die ganze Schulgemeinde der Grüterschule mit großem Eifer wieder an der Aktion „Sauberes Rheine“ teilgenommen. Die Umgebung der Schule und Teile des Waldhügels wurden von grobem Unrat befreit, den viele Leute einfach achtlos weggeworfen haben. Dank der großen Unterstützung durch den Bauhof der Stadt Rheine konnten große Mengen von Flaschen, Verpackungen und sogar Sperrmüll wieder dem Recyclingprozess zugeführt werden.

 

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Ein Jahr voller Erfahrungen

von Elisa Prinzmeier und Roman BlömersElisa und Roman2

Nachdem wir im Frühjahr dieses Jahres unsere letzten Abiturprüfungen geschrieben hatten, fragten wir uns, was eigentlich danach kommen solle. Ein Studium? Eine Ausbildung? Oder doch erst ein Jahr ins Ausland? Wir entschieden uns für ein Jahr „Auszeit“: ein Bundesfreiwilligendienst an der Grüterschule in Rheine. Und so viel können wir bereits sagen: es war eine gute Entscheidung.

Schon lange überlegten wir, später Lehrer zu werden und strebten infolgedessen ein Lehramtsstudium an. Die Grüterschule in Rheine, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, bot uns beiden die Möglichkeit, in den Lehrerberuf hinein zu schnuppern und den Förderschwerpunkt Lernen sowie eine Förderschule im generellen intensiv kennenzulernen.

Unsere Arbeit begann am Anfang des Schuljahres 2017/2018, wo wir direkt freundlich und offen von dem Kollegium aufgenommen wurden. Wir „BufDis“ erhielten einen eigenen Stundenplan, der auch unserer Interessen berücksichtigte. In den Klassen helfen und unterstützen wir, indem wir einzelne Schüler oder Gruppen individuell fördern und mit ihnen arbeiten. Wir übernehmen aber auch Bürotätigkeiten wie Kopieren, Sortieren von Material etc.

Elisa und Schüler 2Auch wenn der Start mit den Kollegen nicht sonderlich schwerfiel, war es für die Schüler natürlich erst einmal schwer, uns Bundesfreiwillige, die oft nur wenige Jahre älter sind als die Zehntklässler, als Autoritätspersonen zu akzeptieren. BufDis sollten sich dennoch Respekt verschaffen. Man muss keinen Lehrer ersetzen oder einen Lehrerjob einnehmen. Doch genau das ist das Schöne an uns Bundesfreiwilligen: Sie sind ein Ansprechpartner bei Problemen, jemand, mit dem man über Dinge reden kann, die man mit seinem Lehrer oder Mitshülern vielleicht nicht besprechen möchte.

Besonders interessant ist es, nach Absprache mit kleinen Gruppen arbeiten zu dürfen oder mit einem Teil der Klasse etwas zu unternehmen. In solchen Momenten konnten wir noch mehr für uns selber feststellen, wie es ist „vor einer Klasse zu stehen“. Man darf jedoch nicht vergessen, dass Lehrer an Förderschulen sehr viel mehr zu erledigen haben als das bloße Unterrichten.

Aufgrund ihres Förderschwerpunkts ist die Arbeit mit den Schülern der Grüterschule sehr viel intensiver, aber auch aufwendiger und anstrengender, da jeder Schüler sehr individuelle Hilfe und Unterstützung benötigt.

Dazu kommt, dass viele der Schüler nicht nur im Lernen Probleme haben, sondern auch Unterstützung in anderen Bereichen brauchen, z. B. bei der Konfliktlösung. Häufig benötigen die Schüler Hilfestellung, um Auseinandersetzungen zu lösen. In den Pausen sollen Spiel-Angebote Streit vermeiden. Es ist wichtig, den Schülern unvoreingenommen und hinter die Fassade zu gucken.Roman und Schüler

Nicht zu vergessen sind natürlich die Seminare, ein wesentlicher Bestandteil eines jeden Bundesfreiwilligendienstes. Unsere Seminare fanden in einem Bildungszentrum in Bad Oeynhausen statt, wo wir viele andere Bundesfreiwillige aus unterschiedlichen Orten trafen. Die insgesamt fünf Seminare dauerten jeweils eine Woche und beschäftigten sich immer mit unterschiedlichen Themen. So bearbeiteten wir in dem Seminar „Politische Bildung“ das Thema „Knast“. Wer jetzt bei „Seminar“ direkt an Schulunterricht denkt, der liegt falsch! Natürlich wird dort gearbeitet, aber uns wird auch sehr viel Freizeit gewährt. An den Abenden saßen wir gerne mit den anderen BufDis zusammen oder nutzen die vielen Angebote im Freizeitbereich des Bildungszentrums.

Wir haben bereits sehr viele neue Erfahrungen machen dürfen und haben erlebt, wie breit gefächert das Arbeiten an einer Förderschule ist. Wir lernten viele neue Leute kennen, sei es an der Schule oder auf den Seminaren.  

Wer sich also noch nicht sicher ist, wie es nach dem Schulabschluss weitergehen soll, wer selber überlegt Lehrer oder Lehrerin zu werden, wer einfach mal ein Jahr lang etwas Neues ausprobieren will und neue Erfahrungen sammeln will, der sollte sich überlegen ein Bundesfreiwilligendienst zu machen. Und vielleicht ja sogar an der Grüterschule!

 

 

 

   

Gespräch Flüchtlinge

Es gibt verschiedenste Gründe, die Flüchtlinge zwingen, ihre Heimat zu verlassen. Und es gibt mindestens ebenso viele Geschichten.

Warum sind sie geflohen, was haben sie auf der Flucht erlebt, wie sind sie geflohen, wo kommen sie her: das waren nur einige wenige Fragen, die die Schüler der 10. Klasse im Rahmen des Politikunterrichtes zum Thema Flüchtlinge erarbeitet hatten. Um Antworten auf die Fragen zu bekommen, hatte Klassenlehrerin Frau Scharpenberg-Grützner Kontakt zu Herrn Wegener hergestellt, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert. Er besuchte mit zwei jungen Männern die Grüterschule, Teilstandort Mettingen, um die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten.

Sehr anschaulich erzählten die beiden jungen Männer von ihrem Leben vor der Flucht, von ihrer Flucht, von ihrem jetzigen Leben in Mettingen und von ihren Zukunftsplänen. Die Schüler waren sehr beeindruckt und konnten durch den persönlichen Kontakt mit vielen Vorurteilen aufräumen.

 

 

 

Amtsgericht TecklenburgWas es bedeutet, in einem Rechtsstaat geltendes Recht zu schützen, wie man als Bürger Zugang zu Gerichtssälen erhält, welche Aufgaben Staatsanwalt, Richter, Zeuge und Prozessbeobachter haben und wie das Gerichtssystem funktioniert, konnten die Schüler der Klassen 10 der Grüterschule Mettingen nun live bei ihrem Besuch des Amtsgerichtes Tecklenburg erfahren. Unter der Leitung von Rechtsanwältin Nina Pier besuchten sie zum Abschluss ihres Rechtskundekurses eine öffentliche Gerichtsverhandlung und nahmen als Zuschauer an der Verhandlung eines Betrugs- und Verkehrsdeliktes teil. Interessiert verfolgten sie still die Abläufe der Sitzungen im Gerichtssaal, vor dem Gebäude aber wurde manch widersprüchliche Aussage lebhaft und kritisch diskutiert. In einem Punkt waren sich jedoch alle einig: Sie hatten auf der richtigen Seite gesessen.

 

 

 

Schwimmturnier Foto 2Am 14. 12. 2018 traten 24 Schülerinnen und Schüler der Grüterschule bei dem Schwimmwettkampf der Förderschulen in Münster an. Die Grüterschule startete mit insgesamt 3 Teams gegen sehr starke Gegner an. In verschiedenen Disziplinen  – von der Transportstaffel, über eine Tauchstaffel bis hin zum anspruchsvollen Schwimmen mit T-Shirt - traten die Schülerinnen und Schüler gegen sehr starke Gegner aus dem ganzen Regierungsbezirk Münster an. Das Team der älteren Schüler (WK 2) erzielte einen hervorragenden 3. Platz. Die Teams der jüngeren Schüler (WK 3) erzielten einen 5. und 6. Platz. Der Pokal aus dem letzten Jahr konnte leider nicht verteidigt werden. Dennoch haben alle einen tollen Tag verbracht und sind glücklich und erschöpft zurück gekehrt.

Schwimmturnier Foto1

 

 

 

FriedhofSträucher zurückschneiden, Unkraut ziehen, Denkmäler reinigen und viele andere Pflegearbeiten werden seit über 11 Jahren von Schülerinnen und Schülern der Grüterschule am Hauptstandort Rheine mit großem Engagement getätigt. Mit großer Unterstützung des Fördervereins „Alter Friedhof“ wurden umfangreiche Grabanlagen bekannter Persönlichkeiten aus der Geschichte der Stadt Rheine saniert. Viele Schülerinnen und Schüler der Grüterschule haben viel Freude an diesen Tätigkeiten entwickelt und eine Ausbildung im Garten-/Landschaftsbau begonnen. Im Frühling werden dann wieder die Spuren des Winters beseitigt und die neue Gartensaison geht von vorne los.

 

 

 

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

 

kurz vor den Ferien möchte ich Sie über folgende Termine informieren.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien (Freitag, 22.12. 2017) endet der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler nach der 4. Stunde. Die Taxi-Unternehmen sind informiert.

 

Zeugnisausgabe der Halbjahreszeugnisse ist am 02.02.2018.

Am Montag, 05.02.2018, findet wegen einer Ganztagskonferenz kein Unterricht statt.

 

Elternsprechtag: 20.03.2017

 

Bewegliche Ferientage:

12./13.02.2018 Rosenmontag und Dienstag

11.05.2018 Freitag nach Christi Himmelfahrt

01.06.2018 Freitag nach Fronleichnam

 

Noch eine Information für die Winterzeit:

Bei Schnee- und Eisglätte entscheiden Sie als Eltern, ob der Weg zur Schule für Ihr Kind zumutbar ist. Bitte informieren Sie uns (und ggf. das Taxi-Unternehmen), falls Ihr Kind witterungsbedingt zuhause bleibt.

 

Auch im Namen des Kollegiums der Grüterschule wünsche ich Ihnen und Ihren Kindern frohe Weihnachtstage, alles Gute für 2018 und erholsame Ferien.

Freundliche Grüße,

Sabine Schillack

Schulleiterin

 

 

 

Die berufliche Orientierung stellt für unsere Schüler eine besondere Herausforderung dar. „Was kann ich?“, „Was möchte ich?“ oder „Welche Chancen habe ich?“ sind wichtige Fragen, die sich in den letzten Schuljahren stellen. Die Beschäftigung mit diesen Fragen hat die Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen, aber auch mit der eigenen Motivation und Wünschen zur Folge. Das geht am leichtesten über möglichst viele Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche, deren Bedingungen und Anforderungen. Ziel ist es, neben dem Training der sog. Schlüsselqualifikationen realistische Vorstellungen von der eigenen beruflichen Zukunft zu entwickeln.

Seit Beginn des Schuljahres 2017/ 2018 haben die Schüler der Praxisklasse des Jahrgangs 10 die Möglichkeit, ihre praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten regelmäßig einmal wöchentlich in verschiedenen Werkbereichen der Kreishandwerkerschaft am Standort Rheine zu erproben und zu erweitern. Die Holzwerkstatt bietet dazu unter Anleitung eines Meisters interessante und vielfältige Möglichkeiten:

Wie baut man beispielsweise eine Brücke aus Holz ohne Nägel und Schrauben, die aber trotzdem so stabil ist, dass sie einen Jugendlichen trägt?

 

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  • KH Leonardo 2
  • KH Leonardo
  • KH Leonardo 4

 

Die Leonardo-Brücke ist eine Bogenkonstruktion, die erstmals in Form einer Skizze von dem italienischen Künstler und Erfinder Leonardo da Vinci dokumentiert wurde.Die Grundidee besteht in der Übertragung des Flechtprinzips auf starre Bauteile. So stützen sich die Bauteile durch geschickte Verschränkung gegenseitig. Und die Jugendlichen trainieren ihr räumliches Vorstellungsvermögen, ihre Konzentration, Geschicklichkeit​ und natürlich Teamgeist.

 

Weihnachtliche Holzarbeiten finden zurzeit in der Tischlerei statt. Hier wird unter Anleitung des Meisters gesägt, gebohrt, gefeilt, geschliffen und geölt. Verschiedenste Werkzeuge und Arbeitsgänge werden erprobt und die Ergebnisse können sich sehen lassen!

 

  • KH Weih 1
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bild 1Am Mittwoch, den 22.11.2017, vertraten 5 Schüler und eine Schülerin die Grüterschule Rheine bei den Bezirksmeisterschaften der Förderschulen im Badminton. Nachdem im letzten Jahr der Titel ganz knapp, nach Punkte gleichstand mit der Albert-Schweizer-Schule, im Stechen ausgespielt werden musste, war in diesem Jahr die Erwartungshaltung hoch.  Auch in diesem Jahr lieferte sich die Grüterschule ein knappes Duell mit der Alber-Schweizer-Schule. Mit 35 zu 36 Punkten erzielten die Schüler der Grüterschule einen sehr guten zweiten Platz. Der Enttäuschung über den knapp vergebenen ersten Platz folgte schnell die Freude einen schönen und fairen Sporttag und der Stolz über die wohlverdiente Medaille des Vize-Meisters.

 

 

 

Rheine. Das Body+Grips-Mobil tourt in Zusammenarbeit mit der IKK classic mit seinem „Gesund mit Grips“-Parcours durch ganz Westfalen-Lippe. Am 22.11.2017 wurden den Kindern und Jugendlichen aus der Mittelstufe der Grüterschule auf spannende und abwechslungsreiche Art und Weise eine ganzheitliche Gesundheitsförderung vermittelt.

Insgesamt durchwanderten die Schülerinnen und Schüler 10 Stationen zu den Themenfeldern Bewegung, Ernährung, Ich+Du, Sexualität, Sucht und Körper+Geist. Stationen wie das „Bewegungsquiz“, „Das Tagesmenü“, „Die Beziehungsgalerie“ oder „Das Sucht-Activity“ garantierten einen Vormittag lang abwechslungsreiches und kreatives Lernen. Neben Geschick und Teamarbeit war bei den Teilnehmern auch reales Wissen gefragt. Wer es nicht hatte, konnte es hier erwerben.

Julien aus der 7 d fand den Tag gelungen. Besonders stolz war er auf die erbrachte Gruppenleistung seines Teams. Lennart resümierte: „Mir haben die Sportspiele gefallen, weil man da gemerkt hat, wie fit man selber eigentlich ist.“

Am Ende gab es noch eine Fragebogen-Aktion. Sie dient der Absicherung der Nachhaltigkeit des Body+Grips-Mobileinsatzes. In der Selbsteinschätzung hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihr eigenes Gesundheitsverhalten zu reflektieren und Neugier auf weitere Informationen zu entwickeln.

Die Lehrerinnen und Lehrer blickten nach Beendigung der Veranstaltung auf einen gelungenen Vormittag mit viel Bewegung, Spaß und qualmenden Köpfen zurück.

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