Im Fach Gesellschaftslehre haben sich die Klassen 7a und 7b intensiv mit dem Thema „Das Römische Reich“ beschäftigt. Um den Schüler*innen die Besonderheiten dieser Epoche noch näherzubringen, fand am 1. Juli ein handlungsorientierter Projekttag mit dem Programm des Varusschlacht-Museums aus Kalkriese statt. Unter dem Motto „Geschichte wird lebendig“ konnten die jugendlichen Kleidung der damaligen Zeit in Augenschein nehmen und anprobieren. So entwickelten sie schnell ein Bewusstsein für das Erscheinungsbild von Germanen, römischen Legionären, Mädchen und Frauen. Durch die anschaulichen Materialien des Museums war die anfängliche Zurückhaltung rasch überwunden, sodass viele Schüler*innen die Gelegenheit nutzten, selbst in die Rolle eines Römers oder Germanen zu schlüpfen.

Zudem wurden die Zeltlager der römischen Legionäre während ihrer langen Märsche nachgestellt, indem die teilnehmenden in Kleingruppen eigenständig kleine Zelte bauten. Dabei entwickelten die Gruppen schnell besonderen Ehrgeiz, ihre Zelte möglichst schnell oder besonders stabil aufzubauen. Auf diese Weise wurden sowohl die Wohnsituation der Soldaten veranschaulicht als auch der organisatorische und körperliche Aufwand beim Errichten eines Zeltlagers verdeutlicht. Abschließend erhielten die Schüler*innen einen Einblick in die Arbeit von Archäologinnen und Archäologen, indem sie eigenständig römische Artefakte ausgruben und heutigen Gegenständen zuordneten. Dadurch wurde ihr Bewusstsein für den technischen und kulturellen Fortschritt des Römischen Reiches zusätzlich geschärft.

Der Projekttag bereitete den Schüler*innen sichtlich viel Freude. Durch die abwechslungsreichen und praxisnahen Stationen waren sie mit großem Interesse und Engagement bei der Sache, sodass die Zeit wie im Flug verging. Am Ende waren sich viele einig, dass der Projekttag viel zu schnell vorbei war und sie gerne noch tiefer in die spannende Welt des Römischen Reiches eingetaucht wären.