Was macht eigentlich ein Schornsteinfeger den ganzen Tag? Und wie fühlt es sich an, im Büro einer Gemeinde, in sozialen Einrichtungen, im Einzelhandel oder in einer Werkstatt zu stehen? Diese Fragen wurden am Wochenbeginn in den Klassen 9a und 9b beantwortet. Dort stellten die Schüler*innen ihre Erfahrungen aus ihren dreiwöchigen Betriebspraktika vor und gaben ihren Mitschüler*innen spannende Einblicke in die Berufswelt.  Anstelle trockener Berichte standen teils recht lebendige Präsentationen. Mit einigen Fotos und mancher persönlichen Story erzählten die Jugendlichen von ihrem Arbeitsalltag. Ob im Kindergarten, Seniorenheim, Supermarkt, beim Friseur oder im Handwerksbetrieb – die Bilder zeigten deutlich: Hier wurde nicht nur zugeschaut, sondern möglichst auch mit angepackt. Wichtig war insbesondere das abschließende Fazit der Vortragenden. Während einige ihren Berufswunsch bestätigt sahen, stellten andere fest, dass der Alltag in der Praxis ganz anders aussehen kann als ursprünglich vermutet. Ein Highlight der Veranstaltung war der Besuch eines externen Praxisanleiters. Ein Schüler hatte seinen Betreuer aus dem Schornsteinfegerbetrieb mitgebracht. Dieser hatte nicht nur interessante Zusatzinformationen im Gepäck, sondern auch echtes Arbeitsmaterial, das unter fachkundiger Anleitung ausprobiert werden konnte. Der Präsentationstag veranschaulichte erneut, worauf es im Praktikum ankommt: Ausprobieren, Fragen stellen und den Mut haben, Neues zu entdecken, um im Idealfall für die eigene Berufswahl Ideen zu entwickeln.

In diesem Zusammenhang dankt die Grüterschule nochmals allen Betrieben für die Unterstützung ihrer Schüler*innen während ihres Schülerbetriebspraktikums ganz herzlich.

 

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